Chronik 1990 – 1997

einfuehrung_lueningDie politische Wende wirkt sich auch in Kirchberg aus. So kommt es im Sommer 1990 zum ersten Kontakt mit der Pfarrei „St. Sebastian“ in Eppertshausen – Partnergemeinde von Weißbach. Seit 1991 besteht im Pfarrhaus der Gemeinde „St. Johann Nepomuk“ in Zwickau ein Oblatenkloster, und Kirchberg erhält mit Pater Hans-Joachim Lüning OMI wieder einen neuen Pfarrer. hallerEr wirkte zuvor in Oldenburg, so kommt es 1992 zum Kontakt mit der dortigen Pfarrei „St. Bonifatius“. 1993 übernimmt Pater Lüning OMI gleichzeitig die Aufgaben des Pfarrers von „St. Johann Nepomuk“ in Zwickau und von „Maria Königin des Friedens“ in Kirchberg. Als Seelsorger für Kirchberg arbeitet ab 5. Mai 1993 der Geistliche Rat, Pater Robert Haller OMI mit.

altekircheAm 26. Oktober 1992 wird dem Restitutionsanspruch stattgegeben, das Bistum erwirbt käuflich das Kirchengrundstück. Seit 1995 bestehen auch gute partnerschaftliche Beziehungen zur Pfarrei „St. Martin“ in Sendenhorst, der Partnerstadt der Stadt Kirchberg.

1995 wird zum vierten Mal eine Gemeindemission, diesmal durch Oblatenpatres durchgeführt.

grundsteinIm Jahr 1996 beginnen erste Aufräumungs- und Abrißarbeiten für den Bau einer neuen Kirche und die Planung nimmt konkrete Form an. Unter Leitung von Herrn Architekt Heick aus Oldenburg und mit Einsatz örtlicher Bauunternehmen gehen die Arbeiten 1997/98 zügig voran.

grundsteinlegungDas Wohnhaus am Markt wird zum Pfarrzentrum umgebaut. Dies erweist sich als besonders schwierig, weil das Haus im historischen Altstadtkern unter Denkmalschutz steht. Am 20. September 1997 erfolgt die feierliche Grundsteinlegung für die neue Kirche durch Bischof Joachim Reinelt.